Vernissage Fotoausstellung "Haldenslebener Gesichter" am 27.04.17

Selbstportrait von Fotograf Thomas Doermer

Am Donnerstag den 27.04.17, findet um 19:00 Uhr die Vernissage  zur Fotoausstellung „Haldenslebener Gesichter“ statt. Der Förderverein Haus des Waldes zeigt vom Fotografen Thomas Doermer besonders inszenierte Portraits von Haldenslebener Bürgerinnen und Bürgern.

Kunst und Natur im Haus des Waldes – das ist kein Widerspruch! Die Sehnsucht nach Natur und die Kreativität der Kunst sind für uns Menschen wichtige Lebenskriterien. Was liegt also näher, als dieser Verbindung zwischen Kunst und Natur gerade im Haus des Waldes Raum für die öffentliche Darstellung zu geben.

Das Haus des Waldes präsentiert daher eine einzigartige Fotoausstellung des Haldenslebener Fotografen Thomas Doermer, der Familienfotos von vier Fotografengenerationen in seinem Archiv hat. Die ausgewählten Fotos, mit moderner Technik aufgenommen und mit neuen Technologien bearbeitet, zeigen, wie kreativ und expressiv die Personenfotografie sein kann.

Die Ausstellung vom 27. April wird bis voraussichtlich bis zum Sommer 2017 zu sehen sein. Eingeladen sind Kunst- und Naturinteressierte gleichermaßen. Ebenso soll der Zufallsbesucher seien Freude an den Arbeiten der beiden ausstellenden Künstler haben.

Lassen Sie sich überraschen!!!

mehr unter

www.haus-des-waldes.de

www.facebook.com/hausdeswaldes

Zum Seitenanfang

Festliches Hubertuskonzert erstmals in der der Schinkel-Simultankirche

Der Posaunenchor Nordgermersleben beim Hubertuskonzert in der Schinkel-Simultan-Kirche Althaldensleben.

Mit über 220  Zuhörer und 60 Musikern fand das Hubertuskonzert  in der Schinkel-Simultan-Kirche große Aufmerksamkeit. Wegen Sanierungsarbeiten am Dach der barocken St. Andreaskirche Hundisburg fand das traditionelle Hubertuskonzert mit den Jagdhornbläser der Kreisjägerschaft Haldensleben, dem Forstchor Flechtingen und dem Posaunenchor Nordgermersleben am 6. November  um 16:00 Uhr ausnahmeweise in Althaldensleben statt.

Zu hören waren traditionelle Volks- und Jagdweisen aus mehreren Jahrhunderten. Fester Bestandteil ist der Hubertusmarsch und das große Halalai mit  Chor und Jagdhornbläsern.  Der Posaunenchor spannte in der für die Amerikareise 2017 erweiterten Besetzung den Bogen von barocker Musik mit Werken von Händel und Telemann über die  Romantik (Felix Mendelssohn Bartholdy)  bis zu zeitgenössischen Arrangements.

Der Förderverein Haus des Waldes sorgte für die stimmungsvolle Ausschmückung der klassizistischen Schinkel-Simultan-Kirche in Althaldensleben mit Herbstlaub, Trophäen und  Wildpräparaten aus dem Haus des Waldes. Mit besinnlichen Worten verleiht Pfarrer Schmiedchen dem Konzert einen würdigen Rahmen.

Die evangelische Kirchengemeinde St. Andreas und der Förderverein Haus des Waldes e.V. veranstalten seit über einem Jahrzehnt das Hubertuskonzert traditionell in Hundisburg an dem auf den 3. November folgenden Sonntag.

Stimmungsvolles Hubertuskonzert in der Hundisburger St. Andreaskirche

Bild in der ausgeschmückten St. Andreaskische Hundisburg mit dem Forstchor Flechtingen und dem Posaunenchor Nordgermersleben
Der Forstchor Flechtingen und der Posaunenchor Nordgermersleben beim Hubertuskonzert 2015

Am 8. November fand in der prächtig ausgeschmückten Hundisburger St. Andreaskirche zum 15. Mal unter Beteiligung des Haus des Waldes das traditionelle Hubertuskonzert statt. Zu den festlichen Klängen trugen die Jagdhornbläser der Kreisjägerschaft Haldensleben, der Forstchor Flechtingen und der Posaunenchor Nordgermersleben bei.

Während die Jagdhornbläser unter der bewährten Leitung von Dieter Kählert mit sauber intonierten Jagdhornsignalen und dem Hubertusmarsch dem Klangbild der Hubertusmesse entsprachen, bestach der Forstchor Flechtingen unter der Leitung von Tatyana Raygorodska mit der dynamisch und textlich diffenzierten Interpretation romantischer Lieder von Mendelssohn Batholdy und Friedrich Silcher. Der Posaunenchor Nordgermersleben unter der Leitung von Stefan Heinzel rundete das Programm klanglich abwechslungsreich ab; die Bläser brachten sowohl vielstimmige Werke von barocken Komponisten wie Jerimiah Clarke als auch zeitgenössischen Arrangements wie  z.B. von Leila  N. Morris zu Gehör. Mit Gedanken zur Heimatverbundenheit und gemeinsamen Gesang sorgte  Pfarrer Schmiedchen für einen besinnlichen Rahmen der Veranstaltung.

Rund  150 Besucher trotzten den Akteuren mit anhaltendem Beifall eine Zugabe ab.

Die bei freien Eintritt erbetene Kollekte kommt nach Abzug einer Aufwandentschädung für die Aklteure der Gemeindearbeit der St. Andreaskirche und dem Förderverein Haus des Waldes zu Gute.

Virtuell durch den Hundisburger Wald radeln

Bild der Fahrradstation in der Walderlebnisstation miteinemn Fahrradfahrer vor einem Großbildschirm
In der Walderlebnisausstellung können Fahrradfahrer virtuell durch den Hundisburger Wald fahren.

Pünktlich zum Beginn der Winterferien präsentiert das Haus des Waldes das neue Highlight der Walderlebnisausstellung. Die neue Fahrradstation bietet für Groß und Klein die  Möglichkeit virtuell durch den Hundisburger Wald zu radeln. Groß und klein ist dabei wörtlich gemeint: Die Station verfügt über zwei Fahrräder: eins für Kinder, eins für Erwachsene. Wenn sie gemeinsam genutzt werden, geht es am leichtesten. Nachdem besonders die Kinder ein Jahr lang ohne die beliebte Fahrradstation auskommen mussten, ist nun wieder Action in der  Walderlebnisausstellung  angesagt. 

Wer sich  auf das Fahrrad wagt, kann einen Rundkurs durch den Hundisburger  Wald fahren und wird möglicherweise Bekanntes wiedererkennen. Das Tempo, in dem sich das Fahrrad auf den Großbildschirm bewegt, wird durch die Trittgeschwindigkeit  bestimmt. Auf dieser Fahrt begegnen die Radler verschiedenen Waldnutzern, z.B. anderen Radfahrern, Waldarbeitern, Pferden und Hunden mit jeweils unterschiedlichen Reaktionen.

Was sich bei der Fahrradfahrt durchaus amüsant präsentiert, hat einen ernsten Hintergrund wie Stefan Heinzel, der Leiter des Haus des Waldes erläutert: „Der Wald wird von sehr vielen Menschen mit unterschiedlichen Interessen genutzt. Vom Waldbesitzer über den Naturliebhaber bis zu Personen, die nachts Geocaching betreiben. Das ist vielen Menschen in dieser Form gar nicht so bewusst. Mit der Fahrradstation wollen für die Besucher hinsichtlich der unterschiedlichen Interessen sensibilisieren und die Notwendigkeit von Kompromissen und Regeln im Wald aufzeigen“.

Informationsstelle zur Waldzertifizierung im Haus des Waldes eröffnet

Frank Specht, Vorsitzender der PEFC Regionalgruppe gratuliert dem Leiter des Haus des Waldes, Stefan Heinzel im Beisein von Elfi Klein aus dem Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt zum neuen Zertifizierungs-Infopoint.

Im Haus des Waldes Hundisburg hat der Vorsitzende der Regionalen PEFC Arbeitsgruppe Frank Specht, gemeinsam mit dem Leiter des Haus des Waldes Stefan Heinzel, einen PEFC Infopoint zur Waldzertifzierung eröffnet. Das PEFC System zur Zertifizierung nachhaltiger Waldbewirtschaftung soll Verbrauchern Gewähr dafür bieten, dass Holzprodukte mit dem Logo aus Forstbetrieben mit einer nachhaltigen und besonders umwelt- und sozialverträglichen Waldbewirtschaftung stammen.

 

In Sachsen-Anhalt sind 43% der Waldflächen nach dem international geltenden PEFC (Programme for the Endorsement of Forest Certification schemes) Standard  zertifiziert. Mit bundesweit 7,3 Millionen Hektar Waldfläche – das sind  rund zwei Drittel der deutschen Wälder – ist es das regional am stärksten wirksame Zertifizierungssystem für nachhaltige  Waldwirtschaft. Trotz des hohen Flächenanteils sind einem Großteil der Bevölkerung die Bedeutung von forstlichen Zertifizierungssystemen wie PEFC oder FSC wenig bekannt. Hier soll der Infopoint Abhilfe schaffen. 

Der Begriff Nachhaltigkeit stammt aus der Forstwirtschaft. Es war der Oberberghauptmann von Kursachsen, Hans Carl von Carlowitz, dessen damaliger forstlicher Zuständigkeitsbereich bis ins heutige Sachsen-Anhalt reichte, der den Begriff „Nachhaltigkeit“ 1713 erstmals verwendete. Das Prinzip „nicht mehr Holz eingeschlagen als nachwächst“ ist nach wie vor Kennzeichnen deutscher Forstwirtschaft. In Sachsen-Anhalt nahm der durchschnittliche Holzvorrat der Wälder beispielsweise in den Jahren  2002 bis 2012 um 13,8 % auf 272 m³/Hektar zu.  

Nachhaltig bewirtschaftete Forstbetriebe müssen heute nicht nur wirtschaftliche, sondern auch zukunftsweisende soziale und ökologische Standards erfüllen. Mit der Zertifizierung in der Forstwirtschaft werden nach internationalen Kriterien nachhaltig erzeugte Produkte des Waldes durch ein Gütesiegel gekennzeichnet. Die Kennzeichnung umfasst auch den Bearbeitungsweg bis zum Konsumenten.

Landwirtschafts- und Umweltminister Aeikens überreicht Zertifikate Waldpädagogik

Gruppenfoto von Waldpädagogen und Minister Aeikens mit
Landwirtschafts- und Umweltminister Aeikens mit den Teilnehmern des Zertifikatskurses Waldpädagogik bei der Zertifikatsvergabe am 04.12.14 in Hundisburg.

Am Donnerstag, den 4. Dezember 2014 überreichte Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Hermann Onko Aeikens im Haus des Waldes Hundisburg 13 Frauen und 13 Männern das Zertifikat Waldpädagogik. Das Landeszentrum Wald führte erstmals wieder seit 2008 zwei Zertifikatskurse für Forstleute, Erzieherinnen, Pädagogen und Waldinteressierte durch.

Minister Aeikens ließ es sich nicht nehmen, persönlich die Zertifikate zu überreichen. In seinem Grußwort wies er auf die Bedeutung des Waldes als Bildungsraum hin. Er nahm Bezug auf den im Landeswaldgesetz verankerten Bildungsauftrag für das Landeszentrum Wald und konnte verkünden, dass trotz angespannter Personalsituation durch den landeseigenen Forstbetrieb jährlich 40.000 Kinder und Jugendliche mit waldpädagogischen Aktivitäten erreicht werden.

Vorangegangen sind in den letzten 12 Monaten für jeden Kursteilnehmer 22 Lehrgangstage im Haus des Waldes, 40 Stunden Praktikum und jeweils eine mehrstündige Praxisprüfung mit einer Kinder- oder Jugendgruppe. „Sachsen-Anhalt hat sich eine praxisnahe Qualifizierung auf die Fahnen geschrieben, daher gab es in jedem der größeren Lehrgangsblöcke ein Projekt mit einer Kinder oder Jugendgruppe. Die Zahl der Lehrgangstage ist allerdings auch höher als in den bundesweiten Mindeststandards gefordert.“ erklärt Stefan Heinzel, der als Leiter des Haus des Waldes auch für die Organisation der  Lehrgänge verantwortlich war.

Das Landeszentrum Wald hat die Zertifikatskurse im Auftrag des Landwirtschafts- und Umweltministeriums Sachsen-Anhalt durchgeführt. Die Fortbildung ist Bestandteil des Aktionsplans für die Gestaltung der Weltdekade „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“ (2005-2014) in Sachsen-Anhalt.

Wald und Klima im Wandel

Neue Ausstellung eröffnet

Am 15.10.2013 hat Betriebsleiter Dietmar Specht zusammen mit  Christine Neumann für die Stiftung Umwelt, Natur- und Klimaschutz Sachsen-Anhalt die Ausstellung "Wald und Klima im Wandel" im Obergeschoss des Haus des Waldes eröffnet.

Der Förderverein Haus des Waldes e.V. präsentiert bereits seit Jahren eine umfassende Ausstellung zu 16.000 Jahren Wald-, Forst- und Jagdgeschichte. Diese historische Ausstellung ist nunmehr um eine? Zukunftsperspektive erweitert. Acht Informationstafeln und zwei interaktive Modelle erklären mögliche Auswirkungen und besonders Risiken des Klimawandels für den Wald. Die Ausstellung zeigt Strategien auf, wie Forstleute und Waldbesitzer den Risiken begegnen können.

Die Ausstellung wurde maßgeblich von der Stiftung? Natur, Umwelt- und Klimaschutz Sachsen-Anhalt gefördert. Der? Förderverein Haus des Waldes? dankt auch dem Landeszentrum Wald für seine Unterstützung.

Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff im Haus des Waldes

Im Jahr 2011 besuchte Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff anlässlich der  Tagung des Waldbesitzerverbandes für Sachsen-Anhalt das Haus des Waldes. Bei der Besichtigung der Walderlebnisausstellung schwang sich Dr. Haseloff spontan auf das Fahrrad der virtuellen Fahrt durch den Wald und trat schwungvoll in die  Pedalen.  Auf diese Weise hatte der Ministerpräsident Gelegenheit, sich mit dem unterschiedlichsten Waldbesuchern auseinanderzusetzen.

Foto: Juliane Schneider Volksstimme Haldensleben

Mitmachen: Logo herunterladen!Logo Weltoffen
Logo vom Landeszentrum Wald
Logo von Projekt Bildungszentrum Klimaschutz
Abbildung Logo vom Haus des Waldess