Haus des Waldes unterstützt Pflanzaktion Im Stadtwald Haldensleben

Bild der Ehrengäste
Sie griffen bei Auftaktveranstaltung zur Wiederaufforstung zum Spaten: der Vorsitzende derr SDW Sachsen-Anhalt, Guido Heuer MdL, der Landrat des Landkreis Börde, Hans Walker, die amtierende Bürgermeisterin der Stadt Haldensleben, Sabine Wedler, der Sachbereichsleiter Waldpädagogik des LandesZentrumWald Sachsen-Anhalt, Jörg Borchardt, der Betriebsleiter des Landesforstbetriebes Sachsen-Anhalt, Bernd Dost sowie die Fielmann-Regionalleiterin, Kerstin Neitzel und die Waldkönigin Sachsen-Anhalt Maria I –

Am  Montag, den 5. Dezember 2017 fand im Stadtwald Haldensleben eine Pflanzaktion zur Wiederaufforstung einer von den Herbststürmen verwüsteten Waldfläche statt. Die Ehrengäste, die zum Spaten griffen waren der Landesvorsitzende der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW)  Sachsen-Anhalt, Guido Heuer MdL, der Landrat des Landkreis Börde, Hans Walker, die amtierende Bürgermeisterin der Stadt Haldensleben, Sabine Wendler, der Sachbereichsleiter Waldpädagogik des LandesZentrumWald Sachsen-Anhalt, Jörg Borchardt, der Betriebsleiter des Landesforstbetriebes Sachsen-Anhalt, Bernd Dost sowie die Fielmann-Regionalleiterin, Kerstin Neitzel und die Waldkönigin Sachsen-Anhalt Maria I. 

Optiker Fielmann stiftet der SDW Sachsen-Anhalt 9.500 junge Küstentannen und Trauben-Eichen für diese Wiederaufforstung von Schadflächen.

Die eigentlichen Akteuere waren jedoch die vom Haus des Waldes betreuten Waldfuchsgruppen  der regionalen Kindertagesstätten „Rappelkiste“, „Flax und Krümel“ und „St. Johannes“ aus Haldensleben. Sie  pflanzten  zun Auftakt  fast  500 Trauebeneichen.

Die erfolgreiche Umsetzung dieser generationsübergreifenden Wiederaufforstungspflanzung beruht insbesondere auf der Kooperation der SDW Sachsen-Anhalt mit dem LandesZentrumWald Sachsen-Anhalt.

Bild von Kindern im Wald
Udo Klank vom Haus des Waldes erklärt bei der Pflanzaktion im Stadtwald Haldensleben am 5. Dezember 2017 an Hand der Felltafel die heimische Tierwelt. Die Waldfüchse der Kindertagesstätten „Rappelkiste“, „Flax und Krümel“ und „St. Johannes“ aus Haldensleben, konnten dabei ihr Wissen unter Beweis stellen.
Bild von Kind, das eine Eiche pflanzt.
Waldfuchs Alwa pflanzt eine Eiche.

3. Dezember 2017: Adventsbasteln

"Bild von Holzwichtelfiguren"

Am Sonntag, den 3. Dezember lädt das Haus des Waldes von 13.00 bis 17.00 Uhr zum traditionellen Adventsbasteln auf Schloss Hundisburg ein. Verbunden wird der Nachmittag mit einem Tag der offenen Tür.
Das Team vom Haus des Waldes hat einen reichhaltigen Fundus an Naturmaterialien besorgt. Besucher können damit Adventskränze und  Gestecke basteln. Kinder erhalten Anleitung, wie sie mit einfachen Mitteln aus einem Holzstumpen Rudi das Rentier basteln können. Für die adventliche Atmosphäre sorgen neben dem  Weihnachtsbaum heißer Kinderpunsch, Kaffee und Stollen.

Alle Ausstellungen des Haus des Waldes sind geöffnet. Im Erdgeschoss kann die Walderlebnisausstellung und die 15 m hohe Biomaschine Baum erkundet werden, im Obergeschoss die waldgeschichtliche  Ausstellung mit Klimapräsentation.

Der Eintritt ist an diesem Sonntag frei. Für die Bastelmaterialien wird ein Kostenbeitrag erhoben.

Das Haus des Waldes ist Teil des Netzwerkes 16 „BildungszentrenKlimaschutz”

Foto der Vertreter der 16 Bildungszentren Klimaschutz
Die Vertreter der 16 BildungszentrenKlimaschutz bei der Auftaktveranstaltung am 19.05.2017 in Leverkusen.

Noch mehr Bildung für Klimaschutz durch Bildungszentren

In Deutschland gibt es viele außerschulische Bildungszentren. All diese Bildungseinrichtungen haben viele Möglichkeiten Bildung für Klimaschutz durchzuführen. Ziel des zweijährigen Projekts „BildungKlima-plus”, ist es die Anzahl der Bildungseinheiten zum Klimaschutz bundesweit zu erhöhen. Das Haus des Waldes Hundisburg ist Teil des Projektes "BildungKlima-plus", das vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert wird

Dazu soll ein bundesweites Netzwerk aus 16 BildungszentrenKlimaschutz, je eines pro Bundesland, aufgebaut werden. Diese 16 Zentren sollen als Impulsgeber und Vorbild für andere Bildungszentren, vor allem aus den eigenen Dachverbänden und in ihrer Region, wirken.

Durchgeführt wird das Projekt durch das seit bereits über 30 Jahren aktive NaturGut Ophoven in Leverkusen. Mit Hilfe eines Wettbewerbes wurden 15 weitere außerschulische Bildungszentren gesucht, die sich zu BildungszentrenKlimaschutz weiterentwickeln möchten. Das Haus des Waldes hat sich mit dem Förderverein Haus des Waldes e.V., dem Landeszentrum Wald, der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und der  Ökoschule Hundisburg als eine von über 50 Einrichtungen für das Projekt beworben und den Zuschlag  als Partner in Sachsen-Anhalt erhalten.

 

05.11.2017, 16:00 Uhr Festliches Hubertuskonzert erstmals im Zentrum der Kreisstadt

Bild von den Musikern des Hubertuskonzertes
Das Hubertuskonzert 2017 fand in der St. Marienkirche Haldensleben statt.

Hubertuskonzert in der Marienkirche

 

Wegen Sanierungsarbeiten in der barocken St. Andreaskirche Hundisburg findet das traditionelle Hubertuskonzert mit den Jagdhornbläser der Kreisjägerschaft Haldensleben, dem Forstchor Flechtingen und dem Posaunenchor Nordgermersleben am 5. November 2017 um 16:00 Uhr erstmals in der St. Marienkirche in Haldenleben statt. In dem stimmungsvollen Kirchenraum wird das Konzert ein Erlebnis für die Ohren und die Augen.

Zu hören sind traditionelle Volks- und Jagdweisen aus mehreren Jahrhunderten. Fester Bestandteil ist der Hubertusmarsch und das große Halalai mit  Chor und Jagdhornbläsern. Der gerade von einer Konzertreise in die USA zurückgekehrte Posaunenchor Nordgermersleben wird aus seinen Programm "500 Jahre  Reformation - 500 Jahre Kirchenmusik"  spielen. Von Lutherliedern bis zu zeitgenössischen Arrangements ist Musik aus allen Jahrhunderten vertreten. Der Förderverein Haus des Waldes sorgte für die stimmungsvolle Ausschmückung Kirche in Haldensleben mit Herbstlaub, Trophäen und  Wildpräparaten aus dem Haus des Waldes.

Unter Mitwirkung Fördervereins Haus des Waldes e.V. ist dies bereits  das 18. Hubertuskonzert, das traditionell an dem Sonntag veranstaltet wird, der auf den Hubertustag  am 3. November folgt.

Bild vom Philharmonischen Kammerorchester Wernigerode
Die Flötistin Barbara Toppel war die Solistin bei dem Flötenkonzert G-Dur von Georg Philipp Telemann.

Am Sonntag , den 30.04.2017 fand im Haus des Waldes das traditionelle Benefizkonzert statt. Unter der Regie des Lionsclub Haldensleben und des Fördervereins Haus des Waldes war das Philharmonische Kammerorchester Wernigerode unter der Leitung von Musikdirektor Christian Fitzner bereits zum sechsten Mal Gast im Haus des Waldes. Anlässlich des 250. Todestag von Georg Philipp Telemann präsentierten  die Musiker den rund 120 Zuhörern schwerpunktmäßig Werke des gebürtigen Magdeburger Barockkomponisten aber auch Musik von J.S. Bach und E. Grieg.

Qualifizierungskurs Zertifikat Waldpädagogik

Logo länderübergreifendes staatl. Zertifikat Waldpädagogik

Wer Freude an der Arbeit in der Natur hat und Kinder und Jugendlicher für den Wald begeistern möchte, für den ist das Zertifikat Waldpädagogik das richtige Angebot. Das Landeszentrum Wald führt ab September wieder in Haus des Waldes  Hundisburg einen Kurs für angehende Waldpädagogen durch.

Der Kurs richtet sich an Erzieher und Erzieherinnen sowie an Pädagogen und Pädagoginnen und Forstleute, die den Wald als Bildungsraum entdeckt haben und dort aktiv werden wollen. Auch Personen mit anderen beruflichen Hintergründen können zugelassen werden. Voraussetzung ist eine abgeschlossene berufsqualifizierende Ausbildung (Berufsausbildung oder abgeschlossenes Studium).

Der Fortbildungskurs besteht aus mehreren Blöcken mit insgesamt 22 Lehrgangstagen und entspricht länderübergreifenden Standards.

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Bild von begeisterten Waldpädagoginnen während der Fortbildung

Die Termine:

Grundmodul Pädagogik: 19.09.-22.09.2017
Grundmodul Wald:         11.12.-14.12.2017
Modul C           13.02.-14.02.2018
Modul B           20.03.-23.03.2018
Modul A           14.05.-18.05.2018
Modul D           Tageskurse von April-September 2018

Praktikum         40 Stunden, selbst  organisiert nach Absolvierung der Grundmodule.

Anmeldungen sind bis zum 30.06.2017 an das Landeszentrum Wald, Haus des Waldes, Schloss 2a, 39343 Hundisburg zu richten. Mehr Information, das Anmeldeformular  und das Faltblatt erhalten Sie unter www.landeszentrumwald.sachsen-anhalt.de

Ministerin überreicht Waldpädagogik-Zertifikate

Ministerin Claudia Dalbert (3. v.r.) mit den Teilnehmer*innen des Zertifikatskurses Waldpädagogik sowie Ausbildern und Prüfern.

Am Freitag, den 13.01.2017 hat Umweltministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert im Haus des Waldes im  feierlichen Rahmen die Zertifikate Waldpädagogik an die Teilnehmer*innen des Qualifizierungskurses überreicht. Neunzehn Frauen und Männer hatten die forstliche Weiterbildung im September 2015 im Haus des Waldes begonnen, dreizehn haben sie nun erfolgreich abgeschlossen, darunter auch Sachsen-Anhalts erste Waldkönigin Maria Dolge.

“In der forstlichen Bildungsarbeit vereinen sich Bildung für eine nachhaltige Entwicklung sowie Bildung für das direkte Naturerleben. Das schafft gute Grundlagen für einen sorgsamen Umgang mit unserer Natur und unseren natürlichen Ressourcen“, sagte Dalbert im Rahmen der Feierstunde, die durch den  Posaunenchor Nordgermersleben musikalisch umrahmt wurde. Gleichzeitig betonte sie die Vorreiterrolle Sachsen-Anhalts bei der forstlichen Weiterbildung. Ende 2007 war Sachsen-Anhalt das erste Bundesland, das das neue Zertifikat Waldpädagogik eingeführt hatte. Das Ziel der Weiterbildung damals wie heute: der Wald soll nicht nur verstanden, er soll auch erlebt werden. Insgesamt haben seither über 100 Frauen und Männer die Zertifikatsprüfung in Sachsen-Anhalt bestanden. Bundesweit gibt es rund 2000 Zertifizierte Waldpädagogen nach einem länderübergreifenden Standard. Als eine Besonderheit in Deutschland hat in Sachsen-Anhalt bisher immer die bzw. der  amtierende  Landwirtschafts- und  Umweltminister*in die Zertifikate Waldpädagogik überreicht.

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